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Was ist gerecht?

Dienstag, 10. April 2018

SoPro-Schüler machen sich Gedanken über Verteilungsgerechtigkeit

Dr. Stephan Pühringer vom JKU-Institut für Gesamtanalyse der Wirtschaft half den Schülern der IV. SoPro-Gruppe dabei, sich über gerechte Verteilung von Einkommen und Vermögen Gedanken zu machen. Mit spielerischen Mitteln in Rate- und Diskussionsrunden versuchte er die Schüler abzuholen. Es wurden Gerechtigkeitstheorien besprochen und geraten wo der monatliche Brutto-Einkommensmedian in Österreich liegt (Lösung: bei € 2.078,00). Außerdem wurde auch der Gender-Gap (der Unterschied des Bruttostundenverdienstes von Männern und Frauen) besprochen: Das geschlechterspezifische Lohngefälle liegt bei 24 %. Die erklärbaren Gründe liegen zwar bei 9 % (Religion, Unternehmensgröße, Alter, Ausbildung, Berufsgruppe, Branche ...), aber 16 % sind nicht erklärbar ... Hier gibt es also noch viel zu tun. Und 1 bis 5 % der Bevölkerung besitzen 57,8 % des Vermögens, während die ärmsten 50 % nur 2,2 des Vermögens besitzen. Auch hier ist ein riesiger Gap feststellbar. Oder die Top-Manager in Österreich verdienen 50mal mehr als ein durchschnittlicher Beschäftigter. Ist die Leistung dieser Manager wirklich 50mal mehr wert als die eines Schlossers? Genau hier versuchte Pühringer die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken zu animieren. Danke fürs Kommen und diesen an"denkenden" Nachmittag!

CK